Thema des Tages

30
Jan
2014

Stau

Geschrieben von: Mag.rer.nat. Michael Tiefgraber

So mancher Leser mag bei dem Wort "Stau" zunächst an die vielen entspannenden und äußerst sinnvoll verbrachten Stunden zurückdenken, die man entweder beim täglichen Weg zur Arbeit oder auf dem Weg in den Sommerurlaub zwischen all den anderen fröhlichen Gesichtern in einer Lawine aus Blech und einer Wolke aus Abgasen verbracht hat.

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29
Jan
2014

Sibirische Kälte

Geschrieben von: Dipl.-Met. Thomas Ruppert

In der vergangenen Nacht war die Zugspitze (2964 m Höhe) innerhalb des synoptischen Messnetzes des Deutschen Wetterdienstes mit -17.6 °C der kälteste Ort Deutschlands, auf dem zweiten Platz lag Oberstdorf (806 m Höhe) mit -16.3 °C. Im Nordosten Deutschlands wurden keine strengen Fröste (d.h. Tiefsttemperaturen <= -10 °C) mehr registriert, die nächtlichen Minima bis heute früh 06:00 Uhr UTC lagen dort nur noch zwischen -5 und -8 °C.

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28
Jan
2014

Wasser, das vom Himmel fällt

Geschrieben von: Dipl.-Met. Magdalena Bertelmann

In den letzten Tagen hat es in weiten Teilen Deutschlands bis ins Flachland geschneit, worüber sich viele Winterfreunde gefreut haben. Weniger Freude kam vermutlich bei denjenigen auf, wo der Niederschlag als Regen auf den Boden fiel, was ja meist als "Schietwetter" empfunden wird. Regen ist in unseren Breiten jedoch ein alltägliches Wetterelement, 2013 hat es durchschnittlich an jedem zweiten Tag (an 186 Tagen) geregnet. Dabei variiert die Anzahl der Regentage in Deutschland beträchtlich: Zinnwald-Georgenfeld (ein Ortsteil der Stadt Altenberg in Sachsen) ist mit 220 Tagen der regenreichste Ort (auf den Bergen ist zum Teil noch mehr gefallen), im regenärmsten Ort (Geisenheim in Hessen)  hat es immerhin an 157 Tagen geregnet. Obwohl Niederschlag so alltäglich für uns ist, ist nicht allgemein

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27
Jan
2014

Starke "Lilli" fegt Gefrierschrank-Temperaturen im Nordosten und

Geschrieben von: Dipl.-Met. Magdalena Bertelmann

Osten weg Während es gestern noch einen großen Temperaturgegensatz zwischen dem Nordosten und dem Südwesten Deutschlands gab, wird es heute auch im Nordosten etwas milder, sodass sich die Temperaturen spürbar angleichen. Wie kommt es zu dieser Umstellung?

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26
Jan
2014

Winkelförmige Westwetterlage

Geschrieben von: Dipl.-Met. Thomas Ruppert

In diesen Tagen dominiert eine sogenannte winkelförmige Westlage (wiss. Abk. WW) das Wettergeschehen im nordatlantisch-europäischen Raum. Diese Zirkulationsform ist zunächst weitgehend zonal, d.h. parallel zu den Breitenkreisen ausgeprägt. Zwischen einer Tiefdruckzone über Nordwesteuropa und hohem Luftdruck bzw. Geopotential weiter südlich verläuft in der mittleren Troposphäre über Westeuropa eine mehr oder weniger mäandrierende, westliche Höhenströmung.

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