27
Dec
2011

Wenige Neuigkeiten beim Wetter

Egal welches Modell man sich anschaut, das englische, das deutsche, oder auch das kanadische, das globale, das hochauflösende oder sonst noch ein Modell. Die Ergebnisse all dieser Modellrechnungen führen zu einer ähnlichen Aussage, die da heißt: Auch weiterhin ist von einem richtigen Winter nur wenig in Sicht.

Zunächst einmal bleibt es in dieser Woche vielfach neblig trüb, lediglich nach Süden hin zeigt sich ab und zu sogar einmal die Sonne. Je nach Nebeldauer liegen dann die Höchsttemperaturen zwischen 5 und 10 Grad C.

In der zweiten Wochenhälfte wird es dann allgemein wieder unbeständiger und auch die Temperaturen gehen etwas zurück. Die Höchstwerte werden dann zwischen 2 und 7 Grad C liegen. Vielfach werden Niederschläge erwartet, die allerdings nur in höheren Lagen als Schnee fallen werden. Nur am Alpenrand besteht auch einmal die Hoffnung, dass die Niederschläge bis in die Niederungen als Schnee fallen werden.

Aber auch die ist nur von kurzer Dauer. Schon zum Jahreswechsel erreichen uns wieder mildere Luftmassen und die Schneefälle werden sich wieder in Lagen oberhalb von 800 bis 1000 m zurückziehen.

Auf richtiges Winterwetter können wir weiterhin nur hoffen.

Dipl.-Met. Helmut Malewski
Deutscher Wetterdienst
Vorhersage- und Beratungszentrale
Offenbach, den 27.12.2011

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