Wetter

31
Oct
2010

Wetterwarnungen direkt aufs Mobiltelefon

WarnmodulWarnmodul1Etwa 80 Prozent aller naturbedingten Schäden in Deutschland werden durch extreme Wettersituationen verursacht. Stürme, Gewitter, Starkniederschläge, Hagel, Frost und Glätte, aber auch hohe UV-Belastung der Sonnenstrahlung oder anhaltende Hitze beeinträchtigen unsere Infrastruktur und führen sogar immer wieder zu Todesopfern. Seit rund zehn Jahren betreibt der Deutsche Wetterdienst (DWD) ein Warnmanagementsystem,
das unter www.dwd.de bzw. www.wettergefahren.de gleichermaßen Medien, Öffentlichkeit und alle deutschen Katastrophenschutzeinrichtungen, wie die Feuerwehren, über anstehenden Wettergefahren frühzeitig informiert.

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30
Oct
2010

Vielfach ein Goldener Oktober, doch insgesamt kühler als üblich

Deutschlandwetter im Oktober 2010

Nach feuchtem Beginn überwog im Oktober 2010 etwa bis zur Monatsmitte ruhiges Herbstwetter, d.h. sonnig, trocken mit Tageshöchsttemperaturen um 20°C. Besonders in der Nähe von Seen und Flüssen bildete sich nachts oft Nebel oder Hochnebel, der sich tagsüber vielerorts nur zögernd oder überhaupt nicht auflöste. Anders dann die zweite Monatshälfte: Kaltlufteinbrüche aus nördlichen Richtungen führten an den Küsten zu Gewittern, in den Nächten verbreitet zu Frost und im Landesinneren in höheren Lagen teilweise zu einer ersten Schneedecke. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2100 Messstationen.

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01
Oct
2010

Etwas zu kühl und gebietsweise extrem nass

Deutschlandwetter im September 2010

Die ersten Septembertage brachten noch beständiges und freundliches Wetter, doch schon bald dominierte tiefer Luftdruck über Deutschland. Mit Tief HILTRUD zeigte sich sogar der erste Herbststurm. Beständiges Hochdruckwetter blieb Mangelware. Zu Beginn der dritten Septemberdekade zeigte sich dann eine Spur Altweibersommer mit viel Sonne und spätsommerlichen Temperaturen. Diese Phase wurde jedoch schon bald in Teilen Bayerns und Ostdeutschlands durch regional heftige Gewitter abrupt beendet. Neue Tiefdruckgebiete brachten dem Osten und Norden Deutschlands erhebliche Mengen an Niederschlägen.

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08
Sep
2010

Klimawandel kontinuierlich mit Satelliten überwachen

„Der Klimawandel ist eine Tatsache. Wir müssen lernen, mit den Konsequenzen der Klimaänderung zu leben und uns frühzeitig anzupassen.“ Das erklärte Prof. Dr. Gerhard Adrian, Präsident des Deutschen Wetterdienstes (DWD), anlässlich eines internationalen Workshops in Rostock zur Überwachung des Klimas durch Satelliten. Mit Hilfe von Satelliten ist es möglich, umfassende Fakten zum Klima und zum Klimawandel auf der Erde zu gewinnen. Seit März 2007 leitet der DWD im Auftrag von Eumetsat, der europäischen Organisation für den Betrieb von Wettersatelliten, ein Klima-SAF genanntes internationales Programm, das sich ganz auf die Überwachung des Klimas durch Satelliten konzentriert.

Klimafakten verbessern Akzeptanz von Anpassungsmaßnahmen

Auswertungen des DWD zeigen, dass die Jahresdurchschnittstemperatur in Deutschland von 1880 bis heute bereits um 1,1 Grad zugenommen hat. Bis zum Jahr 2100 wird es in Deutschland mindestens um weitere 2 bis 4 Grad wärmer werden. Adrian: „Darauf müssen wir uns vorbereiten. Ohne überprüfbare Beobachtungsergebnisse - also Fakten - werden die notwendigen politischen Entscheidungen zur Anpassung an den Klimawandel aber keine breite Akzeptanz finden.“

Karl Trauernicht, Referatsleiter im Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung betonte:  „Aussagen zum Klimawandel sind nur möglich, wenn es gelingt, eine nachhaltige Datengewinnung, -archivierung, -erhaltung und -analyse durchzuführen. Wir müssen den Klimawandel erkennen und verstehen, um ihn in die Zukunft projizieren und die Auswirkungen abschätzen zu können.“ Solche Daten bereitzustellen sei in Deutschland die Aufgabe des Deutschen Wetterdienstes. „Diese Fakten sind notwendig, um in seriöser Weise politische Entscheidungen treffen zu können, die die Bedürfnisse der Menschheit nachhaltig mit der voranschreitenden Klimaveränderung und ihren Folgen für das gesamte Ökosystem in Einklang bringen.“

Satelliten liefern diese Fakten zum Klima. Sie ergänzen und vertiefen damit die Messungen und Beobachtungen der klassischen Messnetze - wie zum Beispiel von Wetterstationen, Wetterradaranlagen oder Wetterballons. Satelliten können mit ihrer flächendeckenden Beobachtung aus dem Weltraum weiße Flecken auf der meteorologischen Landkarte füllen. All diese zusätzlichen Daten erweitern die Kenntnisse über das Klimasystem und tragen auch zur Verbesserung von Wetter- und Unwettervorhersagen bei.

Internationaler Workshop in Rostock mit gut 100 Teilnehmenden

„Das vom Deutschen Wetterdienst geleitete Klima-SAF ist ein herausragendes Beispiel einer gelungenen internationalen Kooperation“, so Ernst Koenemann, Direktor Programmentwicklung von Eumetsat. Hauptaufgabe des von Eumetsat und DWD ausgerichteten internationalen Workshops in Rostock sei, den Kontakt zu den Nutzern der vom Klima-SAF entwickelten Daten und Produkte zu vertiefen. Zugleich sollen durch den intensiven Austausch bei der Veranstaltung auch die Produkte des Klima-SAF sowie die Kooperation selbst erweitert und verbessert werden.

Die gut 100 Teilnehmenden aus aller Welt leisteten damit ihren Beitrag zu den gegenwärtigen europäischen und internationalen Anstrengungen, dem globalen Klimawandel zu begegnen. Koenemann: „Durch diese Entwicklungen auf wissenschaftlicher und technischer Ebene sollen dann auch der internationalen Politik Möglichkeiten an die Hand gegeben werden, auf diese große Herausforderung unsrer Zeit zu reagieren.“
   
01
Sep
2010

Ein Sommer mit Hitze und Dürre sowie intensivsten Regenfällen

Deutschlandwetter im Sommer 2010

Der Sommer des Jahres 2010 zeigte sich als eine Jahreszeit der Extreme. Nach ausgeprägter Schafskälte erlebten die Menschen in Deutschland eine gewaltige Hitze- und Dürrewelle, gefolgt von einer sehr intensiven Regenperiode mit vielen neuen Stationsrekorden im August. Der Sommer 2010 erinnerte damit ein wenig an den Sommer 2006. Das meldet der Deutsche Wetterdienst (DWD) nach ersten Auswertungen der Ergebnisse seiner rund 2100 Messstationen.

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Dienstag, den 24. Oktober 2017 um 04:14 Uhr